Tom Kretschmer


seit 1976 in Ostberlin sozialisiert, studierte nach seiner Ausbildung zum Fotografen visuelle Kommunikation. Er experimentiert als freischaffender Künstler zwischen Fotografie, Film und Installation.
Sein Dokumentarfilm über den Bahnhof „Ostkreuz“ ist ein Versuch diesem maroden und doch so charmantem Bahnhof Ostkreuz mit poetischen Bildern ein Denkmal zu setzen. Er gewann international zahlreiche Preise.
Im aktuellen Filmprojekt „Caucasian Mood“ untersucht Leben und Arbeit im Kollektiv sowie Entfremdung am Beispiel des Strukturwandels im ehemaligen Ostblock. Zurück bleibt eine Ambivalenz zwischen materieller Armut und menschlichem Reichtum.
Fotografisch arbeitet er seit längerem an der Serie „Arbeitspause“. Wie definiert sich dieser Raum zwischen Anspannung und Entspannung? Gibt er Hinweise auf die Art der Tätigkeit? Intime, sehr fragile Momente der Recreation.

 

www.impasto.de
www.eastspection.com

www.ostkreuzfilm.de