SPRECHSTUNDE:Nebensatz #2 Die kleine Horrornacht


Die Kleine Horrornacht bei Dunkelheit trotz Kerzenlicht + Glühwein

Am 06.12. um 20:30 füllen wir die zunächst leere Worthülse „Horror“ mit Texten von:

Andreas Gläser, Georg Leß, Mikael Vogel und Robert Klages.

Aus dem Ensemble der bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot:

Herr Heiner Rösch mit seinem Theremin.

Bitte halten Sie sich bereit für stichprobenhafte Alterskontrollen – denn des literarische Material des Abends ist grausam und böse, und eben nicht für Ohren die jünger als 21 Jahre sind.

Was ist so unfassbar schrecklich? Was ist der wahre Horror?

Allein zu sein? Klar, seid ihr jetzt nicht allein. Aber später wenn Ihr alt seid. Und ihr sterbt für Euch. Allein. Ist also der Tod der Horror? Nicht allein. Zum Todsein gehört die lebendige Sicht auf die Dinge dazu. Sonst stirbt keiner. Das Leben im Angesicht des Todes ist der wahre Horror..

Wir werden alle sterben.

Die Begabung mit einem Bewusstsein, dass die Sterblichkeit zu bemerken vermag, scheint das Schlimmste zu sein was dieses auch empfinden kann.

Wir sind mit dem Tod in unserem Leben konfrontiert und wissen, dass es uns so nicht mehr geben wird wenn er wirkt. Das Dasein kann sein eigenes Ende kaum begreifen. Wie verhalten wir uns zu uns zu diesem Grauen?

Bei den Sprechstunden läuft es so:

Jeder Leser ließt. Dazu und dazwischen Musik.