Kevin Gray

Gray (*1982) arbeitet mit Öl- und Sprühfarbe und der Collage-Technik und erschafft Bildwelten in denen Raum für das Unbestimmte und Geheimnisvolle gelassen wird.

Bildmotive sind etwa das “Mohnfeld” und eine Landschaft, die aus zahllosen Brücken (“Brückenland”) zu bestehen scheint. In den Bildern täuscht der erste Eindruck. Was zunächst wie eine harmlose Blumenwiese im Sonnenlicht und eine harmonische Landschaft aus Inseln, die mit Brücken verbunden sind erscheint, entfaltet bei genauerer Betrachtung eine bedrohliche Wirkung: Mohn kann zur Herstellung von Opium genutzt werden und am Horizont der Brückenlandschaft türmen sich gewaltige Wolken auf, die an die Wolkengebilde der Atombomben erinnern.

In Kevin Grays Bildern treten sich oftmals Zartheit und harte Realität gegenüber. Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, beinhaltet oft noch eine weitere Dimension, die zu entschlüsseln zur Aufgabe des Betrachters wird. Eine eindeutige und endgültige Lesart der Bilder gibt es jedoch nicht. Stattdessen geht es dem Maler darum, auf das was sich “zwischen den Zeilen” befinden könnte, hinzuweisen und dennoch das Geheimnisvolle und Uneindeutige der Bilder zu bewahren.

http://kevingray.de/



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